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BlackBerry Bridge des BlackBerry PlayBook



Die BlackBerry World ist schon ein paar Tage vorbei und wir hatten genügend Zeit das neue BlackBerry Playbook* zu testen. Angetrieben von den täglichen Fragen unserer geschätzten Kundschaft aus der Rubrik: „Und, wie ist es?“ Auch wenn die Tests noch nicht komplett abgeschlossen sind, so ist es dennoch an der Zeit ein kurzes Zwischenergebnis niederzuschreiben.
Die wohl sinnvollste Funktion, aus geschäftlicher Sicht des PlayBook ist die BlackBerry Bridge. Diese Brücke ermöglicht es dem Nutzer des PlayBook eine Verbindung zu seinem BlackBerry herzustellen. Somit hat er vollen Zugriff auf E-Mails, Kontakte & Co. per Bluetooth.
Entgegen anderen Konzepten, beispielsweise des Apples iPad oder auch Motorola Xoom gibt es derzeit keinen eingebauten E-Mail Client. Dies erscheint auf den ersten Blick ungewöhnlich, spricht aber beim zweiten Hinsehen den Geschäftskunden an. Er nutzt das PlayBook als vergrößerten Monitor mit Touchtastatur für seine PIM** Anwendungen. Darüber hinaus hat der Nutzer sicheren Zugriff auf die Daten der SD-Karte des BlackBerry, er kann also auch Anlagen auf dem PlayBook ansehen, welche auf dem BlackBerry gespeichert sind. Ganz gleich, ob diese nun verschlüsselt sind oder nicht. Nun, das klingt profan, ist es aber nicht! Denn wer möchte nicht, dass seine Daten wirklich sicher sind? Durch die sichere 256bit AES Verschlüsselung der Verbindung zwischen BlackBerry und PlayBook ist dies die derzeit sicherste Methode E-Mails entspannt zu lesen und zu bearbeiten. Wichtig bei diesem Konzept ist, dass somit sichergestellt wird, dass auch ein „Fremdnutzer“ keinen Zugriff auf sensible Daten erhält. Ebenso kann das PlayBook schnell einem Kollegen oder Mitarbeiter gegeben werden, der sich wiederum schnell mit seinem BlackBerry verbindet und so in den Genuss des schnellen Tabletts kommt. Das alles ohne viel Aufwand, da ja die „echten“ Daten jederzeit sicher auf dem BlackBerry gespeichert sind. Soweit so gut!
Sicher, für den Privatnutzer, aber auch den verspielten Geschäftsmann sind die volle Flashfunktionalität und die volle Multitaskfunktionalität auch wichtig, aber mit dem Ansehen von Filmen in HD Qualität verdienen wohl die wenigsten unserer Kunden Geld ;-).

Erstes Fazit:
Ein neues Konzept, welches für viele Nutzer eine Alternative zu den derzeitigen Tabletts darstellen wird, bleibt zu wünschen, dass das PlayBook den Weg nach Deutschland schnell schafft.

*Playbook, benannt nach dem amerikanischen „Spielmanuskript“ der Footballtrainer. Also genau das Buch, in dem der Trainer die Spielzüge usw. niederschreibt. Es hat also nicht wirklich etwas mit Spielerei zu tun.
**PIM Anwendungen des BlackBerry: E-Mail, Kalender, Kontakte, Aufgaben und Notizen.
/a

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